Zeitungsbericht vom Familientag

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(LAUPHEIM/sz) Zahlreiche Besucher haben gestern den 3. Laupheimer Familientag im Kulturhaus besucht. An 40 Ständen konnten sich Kinder, Jugendliche und Eltern bei Vereinen und Institutionen informieren und beraten lassen.

 

Von unserer Mitarbeiterin Tanja Bosch

Der achtjährige Tim Hirschbeck gehört zum Laupheimer Pfadfinderstamm Kon-Tiki. Er ist eines von 60 Mitgliedern und gehört zu den Kleinsten, den Wölflingen. „Es gibt vier verschiedene Stufen bei uns“, erklärt Hansgeorg Kaul, Leiter der Jungpfadfinderstufe. „Erst sind wir Wölflinge, dann Jungpfadfinder, ab 14 Jahren Pfadfinder und bis 21 Rover.“
Die Pfadfinder lernen, die Natur zu verstehen und mit ihr zu leben. Karin Schäfer ist schon seit 23 Jahren Pfadfinderin, ihr Lieblingsmotto lautet: „Verlasse die Welt ein bisschen besser, als du sie vorgefunden hast.“ Gemeinschaft, Teamgeist und ein guter Umgang mit den Menschen und der Natur hätten oberste Priorität beim Stamm der Kon-Tikis.

Sophia will den Bären helfen
Nicht nur die Pfadfinder kümmern sich um die Natur, sondern auch die Jugendgruppe des Naturschutzbundes. Sie stellte ihr neuestes Projekt vor: einen Ausflug in den Bärenwald nach Müritz. Dort werden alte Zoo- und Zirkusbären in ihre natürlichen Lebensräume zurückgeführt. Sophia Rohmer freut sich schon sehr darauf, den Bären zu helfen. „Ich finde es faszinierend, wie groß Bären sind – und dann doch so lieb“, sagt die zwölfjährige Laupheimerin.
Beim Familientag kamen aber nicht nur Kinder auf ihre Kosten. Eltern konnten sich zum Beispiel über das Angebot des Tagesmüttervereins informieren oder sich beim Flohmarktteam Baustetten nützliche Tipps holen. Gut besucht war auch der Stand des Stadtjugendrings – das jährlich stattfindende Seifenkistenrennen ist in Laupheim sehr beliebt.
Interesse zeigten viele Besucher auch bei der Laupheimer Kreuzbundgruppe. Die Selbsthilfegemeinschaft bietet Suchtkranken und Angehörigen Unterstützung und Kraft. „Wir stehen den Menschen mit Rat und Tat zur Seite und können auf persönliche Erfahrungen zurückgreifen“, sagt Cornelia Mast.
Auch der Deutsche Kinderschutzbund bietet Hilfen an. Mutter-Kind-Gruppen, Babysitter-Kurse oder auch kreatives Basteln stehen im Vordergrund. Der Double Out Club Untersulmetingen konnte mit zwei Dartscheiben punkten und forderte die Besucher zu einem kleinen Spielchen heraus.
Das war natürlich längst nicht alles, was es bei dieser Familienmesse zu sehen, zu hören und zu entdecken gab. An Anregungen herrschte kein Mangel.
(Erschienen: 08.02.2010 00:20)

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